Rennzeit-Prediktor
Sag deine Rennzeiten über alle Distanzen aus einer einzigen Referenzleistung vorher
Vorhergesagte Zeiten
Vorhersagen basierend auf der Riegel-Formel
Wie der Prediktor funktioniert
Referenzrennen wählen
Wähle die Distanz und gib die Zeit aus einem aktuellen Rennen ein. Bevorzuge einen offiziellen Wettkampf oder einen getimten Testlauf für beste Genauigkeit.
Exponent anpassen
Der Exponent 1.06 eignet sich für die meisten Läufer. Erhöhe auf 1.08 für ein schnelligkeitsorientiertes Profil oder senke auf 1.04 für reine Ausdauerläufer.
Vorhersagen ablesen
Die angezeigten Zeiten sind realistische Ziele. Sie setzen vollständige Erholung und normale Wettkampfbedingungen auf allen Standarddistanzen voraus.
Die Riegel-Formel
Peter Riegels Formel (1977) sagt die Zeit T₂ für eine neue Distanz D₂ aus einer bekannten Zeit T₁ auf der Distanz D₁ vorher: T₂ = T₁ × (D₂/D₁)^n. Der Exponent n (typischerweise 1.06) erfasst, wie die Leistung mit zunehmender Distanz abnimmt.
Einschränkungen: Die Formel setzt konstante Fitness voraus und berücksichtigt weder Trainingsspezifität, angesammelte Ermüdung, Höhenprofil noch Wetterbedingungen. Praktischer Leitfaden: 1.04 für reine Ausdauerspezialisten, 1.06 für die meisten trainierten Läufer, 1.08–1.10 für Schnelligkeitsprofil oder Einsteiger.
Häufige Fragen
Gib deine letzte Rennzeit für eine Referenzdistanz (z.B. Halbmarathon oder 10K im Wettkampf) ein, wähle Exponent 1.06 und lies die vorhergesagte Marathonzeit ab. Diese Methode liefert typischerweise eine Genauigkeit von ±5% für gut trainierte Läufer.
Die Riegel-Formel ist eine empirische Gleichung, die Peter Riegel 1977 im Runner's World veröffentlichte. Sie modelliert die Beziehung zwischen Distanz und Leistung: T₂ = T₁ × (D₂/D₁)^1.06. Der Exponent 1.06 wurde durch statistische Analyse tausender Rennresultate bestimmt.
Die Genauigkeit liegt generell bei ±5 bis 10% für ähnliche Distanzen (z.B. 5K → 10K). Sie nimmt für sehr unterschiedliche Distanzen ab (z.B. 400m → Marathon). Die tatsächliche Leistung hängt auch vom spezifischen Training, den Wetterbedingungen und der Rennstrategie ab.
Der Standardexponent 1.06 eignet sich für die meisten Läufer. Wenn du auf kurzen Distanzen stärker bist (Schnelligkeitsausdauer), verwende 1.08. Wenn du auf langen Distanzen glänzt (reine Ausdauer), ist 1.04 genauer.
Ja, aber mit Vorsicht. Hallenzeiten sind bei kurzen Distanzen aufgrund der engen Kurven generell etwas schneller (für 1500m und darunter). Bei Distanzen über 3000m ist der Unterschied vernachlässigbar.